Schweben Sie in dieser 3D-Animation über den wahrscheinlichen Mars-Landeplatz des europäischen ExoMars-Rovers

Lust auf eine Runde um den Mars? Ein neues Video zeigt eine 3D-Ansicht, wo der europäisch-russische ExoMars-Rover in einer Region landen könnte, die vor Milliarden von Jahren wahrscheinlich mit Wasser gefüllt war.



Das Video zeigt das Gelände, auf dem der Rover mit dem Namen Rosalind Franklin voraussichtlich nach seiner geplanten Landung im Jahr 2021 fahren wird Bereich, in dem Sie aufsetzen und wandern können. Der Krater befindet sich in Oxia planum , eine Ebene auf der Nordhalbkugel des Mars, südwestlich von Mawrth Vallis, einem der größten Täler auf dem Mars.



Die Europäische Weltraumorganisation erklärte, dass diese Region reich an Spuren des vergangenen Lebens sein könnte. Rosalind Franklin ist optimiert, um nach Anzeichen von Biosignaturen zu suchen, einschließlich des Nachweises organischer Moleküle die aus Lebensprozessen entstanden sein könnten.

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Eine Nahaufnahme von Oxia Planum auf dem Mars von der NASA

Eine Nahaufnahme von Oxia Planum auf dem Mars vom Mars Reconnaissance Orbiter der NASA.(Bildnachweis: NASA/JPL/University of Arizona)

'Oxia Planum liegt an der Grenze, wo viele Kanäle in die weiten Tieflandebenen münden', sagte die ESA in einer Stellungnahme . 'Beobachtungen aus der Umlaufbahn zeigen, dass die Region Schichten von tonreichen Mineralien aufweist, die vor etwa vier Milliarden Jahren unter feuchten Bedingungen gebildet wurden, wahrscheinlich in einem großen stehenden Gewässer.'



Das Video basiert auf hochauflösenden Bildern der NASA Mars-Aufklärungsorbiter , mit den Nahaufnahmen der HiRISE-Kamera (High Resolution Imaging Science Experiment) an Bord. Die Techniker unternahmen einige Schritte, um die eindimensionalen Bilder in ein 3D-reiches Video zu übersetzen.

Eine 3D-Darstellung eines Kraters bei Oxia Planum auf dem Mars. Die Europäische Weltraumorganisation

Eine 3D-Darstellung eines Kraters bei Oxia Planum auf dem Mars. Der Rover ExoMars 2020 der Europäischen Weltraumorganisation könnte hier 2021 landen.(Bildnachweis: ESA)



Zuerst nahmen sie die Rohbilder und kombinierten sie zu „Stereo“-Bildern, die eine Kombination aus zwei Bildern sind, die aus derselben Region, aber aus leicht unterschiedlichen Winkeln aufgenommen wurden. Dadurch entsteht ein vorläufiges 3D-Bild. In flachen Regionen wie Oxia Planum ist das Ergebnis jedoch nicht sehr dreidimensional.

Wissenschaftler der TU Dortmund in Deutschland verwendeten daher eine Technik namens 'Shape from Shading', bei der die Intensität des von der Marsoberfläche reflektierten Lichts in Informationen über die Oberflächenneigungen übersetzt wird, erklärte die ESA. Das resultierende 3D-Bild bietet eine bessere Einschätzung der Landezone und zeigt sogar kleine Geländeunterschiede in Dünenwellen.

Diese Modelle wurden am Montag (16. September) auf dem gemeinsamen Treffen des European Planetary Science Congress-Division for Planetary Sciences in Genf vorgestellt.

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